Stiftungszweck
Der gemeinnützige Zweck der Stiftung ist die Förderung und Erhaltung der Kulturlandschaft im Knonaueramt durch Bewahrung der gestifteten landwirtschaftlichen Grundstücke im heutigen Zustand. Diese Grundstücke dürfen weder zerstückelt noch überbaut werden. Zudem ist der Baumgarten im Zustand zu belassen, wie er am Tage des Ablebens des Stifters vorgefunden wurde. Insbesondere ist der Obstgarten auf dem Grundstück lsenbach mit seinen mindestens 150 Hochstammbäumen für die Obstgewinnung, welche zum Teil «prospecie rara»-Sortenenthalten, zu bewahren. Die Stiftung soll des Weiteren durch Forschung und Entwicklung im Bereich Mensch, Umwelt und Energie zu einem sicheren und intakten Lebensraum beitragen. Die Stiftung verfolgt keinen Erwerbszweck.
"Wovon sollen wir uns in Zukunft ernähren, wenn immer mehr Kulturlandschaft überbaut wird?" – diese Frage hat Albert Suter seinen Gesprächspartnern immer wieder gestellt.
Biodiversität
Unsere Hochstammbäume bilden einen vielfältigen und wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Der alte Obstgarten wird extensiv unternutzt und bietet mit seinen Baumhöhlen einen idealen Unterschlupf für verschiedene Vogelarten. Distelfink und Wendehals und weitere, gegen 50 verschiedene Brutvogelarten fühlen sich in dieser Umgebung wohl. Abgestorbene Baumteile sind wichtig für Wildbienen, Wespen, Bockkäfer und andere Insekten sowie für höhlenbrütende Vögel. Wiesen mit einem grossen Blütenreichtum sind eine Oase für viele Nützlinge wie Marienkäfer, Schlupfwespen, Flor- und Schwebefliegen, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, und Ameisen.
Raum für Menschen
Albert Suter war es ein spezielles Anliegen, dass vor allem die Kinder und Jugend von dem Areal profitieren soll. Mit den Projekt SchuRb (Schule Rotenbirben) und den Kursen die vom Hofkollektiv angeboten werden, wird das Geländ aktiv, für gross und klein zum Lernen genutzt
Forschung
Die Auswirkungen des Klimawandels (in Form von Überschwemmungen, schmelzenden Gletschern, Erdrutschen, heissen und langanhaltenden Trockenperioden etc.) spüren wir seit einigen Jahren deutlich. Es sind gleichzeitig Warnzeichen und Ausrufezeichen, punkto Energieverbrauch und – Gewinnung andere, neue Wege zu gehen. Eine Steigerung der Energie-Effizienz in Verbindung mit einer starken CO2 Reduktion ist zur Erhaltung unseres Lebensraums dringend nötig.