Zum Inhalt

Obstbäume & Birnenmost

Es ist uns ein Anliegen, die rund 200 alten und jungen Obstbäume auf dem Stiftungsareal zu erhalten und zu pflegen. Wir geben den alten Obstsorten einen Platz, in einer Zeit, in der die Obstindustrie von Obstsorten wie Gala und Golden Delicious dominiert wird.

Die alten robusten Sorten sind sehr ortsspezifisch: Eine Kirsche die im Baselbiet gut gedeiht, wächst bei uns nicht so gut. So ist es auch mit der Sorte Klingar, die in Bonstetten entdeckt wurde und sich dann rund um den Üetliberg verbreitete. Das letzte Exemplar wurde auf den Rotenbirben gefunden. Heute versuchen wir diese Sorte wieder zu etablieren.

Unsere grossen Knoll- und Wasserbirnbäumen sind die Namensgebern unserer Flur, da sich die Blätter schon früh im Herbst tiefrot färben. Sie liefern den Hauptertrag an Birnen, die wir mit Hilfe von Markus Müller lokal zu Most verarbeiten. 

Der Birnenmost, unsere Hofspezialität,  kann im Lädeli im Rank bezogen werden.

Mit einer Baumpatenschaft unterstützt ihr den Unterhalt unserer wunderbaren Hochstammbäume direkt. Als Dankeschön gibt’s frischen Most.  

DSC09132

Neu versuchen wir unter den noch jungen Hochstammbäumen, Niederstammbäumchen zu ziehen, um ein Angebot an Tafelobst zu generieren. In diesem Stil bietet der Hof auch Flächen für das nachhaltige Experimentieren. Wir sehen die alten Obstbäume als unsere solide Grundlage, auf der wir neue Ideen und Erkenntnisse aus der naturnahen Landwirtschaft aufbauen können.

Wir lassen uns von der mehrschichtigen Anbaumethode, auch bekannt als Waldgarten, leiten: Die Hochstammobstbäume bilden die höchste Stufe, darunter kommen Niederstammobstbäume, welche mit Beerensträuchern unterpflanzt werden und diese wiederum von Kräutern gesäumt. Das Ziel dieses Versuchs ist ein dicht bewachsener Waldgarten, wo alle Pflanzen essbar sind und in übersichtlichem Chaos gedeihen. Wir sind gespannt und freuen uns auf feine Kräuter-Beeren-Obstmischungen.

DSC02267