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Ernte-Anteil


Ernte-Anteil


Warum ein Ernte-Anteil?

Mit dem Ernteanteil weisst du jede Woche, was Saison hat. Denn genau das findest du in deiner Kiste! Knackiger Salat, erntefrische Tomaten, Rüebli mit dem Kraut noch dran – und das alles in Sichtweite angebaut! 

Durch Mithilfe auf dem Feld, beim Packen der Erntekörbli oder beim Kochen für die Aktionstage lernst du uns persönlich kennen und erhältst einen direkten Einblick in die Produktion: Du weisst, wie Randen ausgesät werden, wie die Rösliköhle auf dem Feld wachsen und wie kalt sich das Salat-Waschwasser am frühen Morgen anfühlt 😉 Diese Mitarbeit stärkt das gegenseitige Vertrauen, die Wertschätzung füreinander und das Verständnis für Abläufe und Herstellungswege. Sie bildet somit das Rückgrat des Ernteanteil-systems. Das Gemüse-Abo erlaubt es dem Hof-Team ausserdem, langfristig zu planen und faire Löhne anzustreben

Informationen zu den Ernteanteilen

Die Ernteanteile in Kürze:

Laufzeit: Ende Mai – Ende November
Abholen: 1x pro Woche zwischen Mittwoch 13:00 und Donnerstag 19:00 Uhr, Selbstpacksystem im Rüstraum
Betriebsbeitrag: Die Ernteteilenden werden aktiv in die Beitragsgestaltung mit eingebunden. Durch eine Bietrunde zu Beginn der Saison werden die Beiträge selbstbestimmt festgelegt.
Mithilfe: Es ist uns wichtig, das Gemüse möglichst gemeinschaftlich anzubauen. Mithilfe und auch Eigeninitiative sind sehr erwünscht und werden ebenfalls zu Beginn der Saison in der Bietrunde festgelegt.

Fragen an: abo@rotenbirben.ch


Rotenbirbengemüse ohne Ernteanteil?

Wenn das Ernteanteil-System nichts für dich ist, kannst du unser Gemüse in unserem Lädeli im Rank beziehen.

Anbauphilosophie

Auf ungefähr 2000 Quadratmeter bauen wir eine Vielfalt von verschiedenem Gemüse an.

Da wir kurze Transportwege lieben und möglichst auf Verpackungsmaterialien verzichten wollen, verkaufen wir unser Gemüse nur in Bonstetten und Umgebung.  Seit September 2020 ist das Gemüse im Hofladen «Lädeli im Rank» erhältlich (ehemaliges Müller’s Buurelädeli). Im  Mai 2021 kamen die Gemüse-Abos dazu.

Unser Gemüse ist biozertifiziert und wir bauen seit jeher nach biologischen und agrarökologischen Grundsätzen an. Wir benützen ausschliesslich organischen Dünger und verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Zusätzlich versuchen wir möglichst bodenschonend zu arbeiten und so wenig fossile Treibstoffe wie möglich zu brauchen.

Beim Saatgut achten wir auf robuste, vielfältige und einheimische Sorten. Wir bestellen unser Saatgut bei Sativa oder Zollinger und ziehen die meisten Setzlinge selbst an.

    •Wir produzieren unser Gemüse fast ausschliesslich in Handarbeit, ziehen möglichst viele unserer Setzlinge selber an und verwenden nur biologische Dünger & Pflanzenschutzmittel (wir bauen seit Beginn biologisch an und sind nun offiziell Bio-zertifiziert).

    • Durch den lokalen Anbau direkt im Dorf kehrt die Essensproduktion zurück vor unsere Haustür und wir minimieren die Distanz, die unser Essen zurücklegt.

    • Indem alle Ernteteilenden mithelfen, lernen wir uns nicht nur gegenseitig kennen, sondern alle wissen, was es braucht, bis das Rüebli, der Salat oder der Fenchel auf unseren Tellern landen – die Wertschätzung steigt auf beiden Seiten.

Entstehungsgeschichte von unserem Gemüseanbau

Anfang Januar 2020 kam das Rotenbirben-Hofkollektiv für eine neue Mission zusammen: Wir wollen gemeinsam Gemüse für unsere Umgebung anbauen! Neben Anbauplänen erstellen und Feldern bestellen hiess dies auch: Finanzielle Mittel auftreiben! Auf dem 200 Jahre alten Hof brauchte es einige Infrastruktur-Erneuerungen und -ergänzungen, um dieses Unterfangen zu stemmen.

So lancierten wir das Crowdfunding für die Gemüserei. Die Unterstützung war überwältigend und sehr motivierend. Ganz herzlichen Dank an alle!